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vergangene Höhepunkte:
Mitgekreuzigte - Shin Cho 


 Einladungskärtchen 






Die Bilder entstanden im Rahmen eines Werbeprojekts der Bauhaus-Universität Weimar, das sich von der Frage "Kann man für die Kirchen Werbung machen?" herausfordern ließ.

Im Mittelpunkt von Shin Chos Umsetzung dieses Themas stehen die Gläubigen. Und zwar Mitglieder der jeweiligen Kirchgemeinde, in der die Werbekampagne publiziert werden soll. Auf den ersten Blick keine neue Idee. Denn "Testimonialkampagnen", bei denen irgendwelche Menschen irgend etwas Gutes über ein Produkt erzählen, gibt es in der Werbelandschaft viele. Doch der Ansatz der Künstlerin hat einen tieferen Sinn: "Das wichtigste an der Kirche sind für mich die Menschen, die ihr angehören. Ohne sie wäre die Kirche ein Nichts. Aber noch wichtiger ist, wie ich die Leute zeige: sie schauen nicht einfach in die Kamera, sondern präsentieren sich wie Jesus. So, wie er uns am Kreuz begegnet. Jesus ist für uns gestorben - die Menschen, die ich abbilde, treten für diese Überzeugung ein und demonstrieren sie ohne Scheu und Scham in aller Öffentlichkeit." Eine andere Möglichkeit der Umsetzung wäre es, Menschen aller Altersgruppen und Rassen abzubilden, um dadurch darzustellen, dass vor Gott alle Menschen gleich sind und Jesus für alle gestorben ist.
(aus dem Katalog "In Gottes Namen")

Der Kunstdienst hat 1999 zehn Bilder (80 x 80) gezeigt, die im Rahmen dieses Projektes entstanden waren. Die Ausstellung ist inzwischen auch an anderen Orten zu sehen gewesen, zuletzt - in einer Auswahl - während der Passionszeit 2003 in der Flurgalerie im Evangelischen Ministerium Erfurt, Schmidtstedter Straße 42.