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vergangene Höhepunkte:
Blätter zur Bibel 



Unter diesem Titel hat es zwei Ausstellungen gegeben, bei denen Leihgaben aus dem Fundus des Evangelischen Kunstdienstes Erfurt e.V. zu sehen waren:

in Magdeburg, veranstaltet im Herbst 1999 vom Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt e.V. "Willibald Pirckheimer" in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Galerie Himmelreich und Literaturhaus)

und

in der Katholischen Akademie Münster, August/September 2000.




Faltblatt der Magdeburger Ausstellung





"Die Bibel ist von jeher nicht nur Gegenstand theologischer Diskussionen, sondern auch Inspiration für künstlerische Betätigung. Das war auch in den 40 Jahren der DDR nicht anders. Dem Kunstverständnis eines erklärt atheistischen Staates entsprachen aus der Bibel abgeleitete Werke selbstverständlich ganz und gar nicht. Eine wirkliche Öffentlichkeit dafür gab es deshalb nicht; eine Ausstellung war völlig undenkbar. Noch vor 10 Jahren war das so. Was aber ist Kunst hinter verschlossenen Türen, quasi ohne Publikum?..."
(aus dem Geleitwort zum Buch von Dr. Reinhard Höppner, 1999)

"Die Bibeltexte waren in der Zeit der Zweistaatlichkeit identisch. Sprache und Glauben bildeten eine geistig-kulturelle Klammer. Gab es also Gemeinsamkeit trotz Trennung? Der Betrachter kann vor den Arbeiten zu eigener Beurteilung kommen.
(Dr. Joachim Bartels, 1999)